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Die Geschichte der WallfahrtNach einer Vorbesprechung mit dem Generalvikar und Weihbischof Dr. Lüpke in Osnabrück, richteten am 26. März 1852 die Bürger: Gärtnermeister Gerhard Heinrich Meyer
ProzessionsführerDer erste Führer, bekleidet mit einem schwarzen Talar und Samtmütze, war der Schneidermeister M. C. Specht, der voller Würde seines Amtes waltete. Erst ab 1900 werden namentlich als Prozessionsführer die Küster Bernhard und Ferdinand Eichholz genannt, sowie die Kaufleute Johannes Eichholz, Antonius Lückertz und Karlheinz Schomaker ab 1985. Geistliche LeiterDa die Wallfahrt unter starker Beteiligung der Gemeindemitglieder von Dom, St. Johann und den benachbarten Kirchspielen zur Erbauung aller gut verlaufen war, richteten sich im Folgejahr eine Anzahl katholischer Bürger an den Pfarrdechanten mit der Bitte, sich beim Weihbischof dafür einzusetzen, dass zukünftig kein Laie sondern ein Geistlicher die Wallfahrt anführen solle. Der Bittschrift blieb der Erfolg zunächst versagt, bis durch eine bischöfliche Verordnung im Jahr 1856 der jeweils erste Pfarrkaplan oder Pfarrvikar von St. Johann zum geistlichen Leiter bestimmt werden solle. Trotz Verbote in den Kriegsjahren 1864-1866 und 1914-1918, des Kulturkampfes 1872-1882 sowie in der nationalsozialistischen Zeit von 1938-1944 pilgerten viele in An diesem Haltepunkt predigt seit je her auf dem Hin- und Rückweg der Geistliche Leiter der Wallfahrt, in den Jubiläumsjahren der begleitende Bischof. Die Wallfahrt ist in ihrer über 150jährigen Geschichte für alle Altersgruppen attraktiv geblieben. Erfreulich ist jedoch der hohe Anteil von jungen Pilgern der rund 8.500 Teilnehmern die sich alljährlich auf den Weg machen. |
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